Gefeiert für ihr “brillantes, sauberes, expressives und intensives” (Cleveland Plain Dealer) und “absolut atemberaubendes” (Chicago Tribune) Spiel wird die niederländische Geigerin Simone Lamsma von Kritikern, Kollegen und dem Publikum als eine der hervorstechendsten und hinreißendsten Musikerpersönlichkeiten in der Klassikwelt geschätzt.

Mit ihrem sehr umfangreichen Repertoire von mehr als 60 Violinkonzerten ist Simone Lamsma in jeder Saison bei vielen der weltweit führenden Orchester zu Gast. Zu den jüngsten bedeutenden Höhepunkten zählen ihr Debüt mit der Chicago Symphony ebenso wie Aufführungen u. a. mit Cleveland Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic, Royal Concertgebouw Orchestra, Rotterdam Philharmonic, Netherlands Radio Philharmonic, Finnish Radio Symphony, Les Siècles, Orchestre Philharmonique de Radio France, BBC Philharmonic und Hong Kong Philharmonic.

In den Spielzeiten 2017/18 und 2018/19 stehen u. a. Debüts bei Orchestern wie New York Philharmonic, Detroit Symphony, Houston Symphony, San Diego Symphony, Pittsburgh Symphony, Oslo Philharmonic, Basque National Orchestra, Sydney Symphony an. Beim MDR Sinfonieorchester wird sie ebenfalls erstmals zu Gast sein.
Neben ihrer engen Zusammenarbeit mit Jaap van Zweden hat Simone mit vielen anderen bedeutenden Dirigenten wie Vladimir Jurowski, Sir Neville Marriner, Yannick Nézet-Séguin, Jukka-Pekka Saraste, James Gaffigan, Sir Andrew Davis, Mark Wigglesworth, Andrès Orozco-Estrada, Jiří Bělohlávek, Carlos Kalmar, Marc Albrecht, Stéphane Denève, Hannu Lintu, Edo de Waart, Lawrence Foster, Yan Pascal Tortelier, Robert Trevino, Fabien Gabel, François-Xavier Roth und James Feddeck gearbeitet.

Simones Lamsma’s neueste CD-Aufnahme mit dem 1. Violinkonzert von Dmitri Schostakowitsch und Sofia Gubaidulinas »In Tempus Praesens« mit der Netherlands Radio Philharmonic, James Gaffigan und Reinbert de Leeuw, wurde im Februar 2017 herausgebracht und erhielt großen Beifall der Kritik, ebenso wie zuvor ihre CD mit Kammermusik von Mendelssohn, Janáček und Schumann mit dem Pianisten Robert Kulek, mit dem sie 2017 auch bei ihren ersten Recitals in der Wigmore Hall London und der Carnegie Hall New York gefeiert wurde.

Simone Lamsma begann im Alter von fünf Jahren mit dem Violinunterricht und zog im Alter von 11 Jahren nach Großbritannien, um an der Yehudi Menuhin School bei Professor Hu Kun zu studieren. Mit 14 Jahren gab sie ihr Solodebüt mit dem Noord Nederlands Orchestra. Sie setzte ihr Studium an der Royal Academy of Music in London bei den Professoren Hu Kun und Maurice Hasson fort, wo sie im Alter von 19 Jahren mit höchsten Auszeichnungen und mehreren bedeutenden Preisen ihren Abschluss machte. 2011 wurde sie dort »Associate of the RAM« als Ehrung für Studenten, die erhebliche und bemerkenswerte Leistungen auf ihrem Gebiet erbracht haben.

Simone Lamsma spielt die »Mlynarski« Stradivarius (1718), die ihr von einem großzügigen anonymen Förderer zur Verfügung gestellt wird.